Jakobshorn: Erst Adrenalin, dann Apéro
Am Jakobshorn beginnt Ihr perfekter Frühlingstag mit einer kleinen Mutprobe. Die schwarze Piste 42, genannt 1K Vertical, gehört zu den eindrücklichsten Abfahrten der Region: rund 1000 Höhenmeter am Stück, steil, direkt und nur für gute oder geübte Skifahrerinnen und Skifahrer geeignet. Gerade am Morgen, wenn der Schnee noch griffig ist, zeigt sie sich von ihrer besten Seite.
Unten angekommen ist klar: Das war erst der erste Teil.
Für die Belohnung geht es nochmals nach oben. Auf der Terrasse der Jatzhütte wartet das wohlverdiente Ritual: ein «Kafi Sex» (Kaffee Baileys), Sonne im Gesicht und diese ganz eigene Jakobshorn-Stimmung.
Und dann folgt der vielleicht wichtigste Tipp des Tages: Für die letzte Abfahrt bitte die blaue Talabfahrt wählen. Ihre Oberschenkel werden es Ihnen danken.
Saison: Das Jakobshorn ist bis 12. April in Betrieb – beste Voraussetzungen für genussvolle Frühlingsskitage.
Parsenn: Panorama fahren, Panorama geniessen
Auf Parsenn wird der Skitag schnell etwas grosszügiger. Die Pisten sind lang, die Kurven weit – und irgendwo zwischen zwei Schwüngen merken Sie, dass Sie plötzlich mehr schauen als fahren.
Die rote Piste 4 ins Dorftäli Richtung Rapid-Lift ist dafür wie gemacht. Sie führt nicht nur ins Tal hinunter, sondern öffnet den Blick ins Dischma-, Sertig- und Flüelatal. Drei Täler auf einmal – da dürfen Sie ruhig kurz innehalten.
Wieder oben auf dem Weissfluhjoch geht das Panorama nahtlos weiter. Im neuen Restaurant «Joch Mountain Diamond» wartet ein Panorama-Plättli, das kulinarisch hält, was die Aussicht verspricht.
Saison: Parsenn läuft ebenfalls bis 12. April – genug Zeit also für ein paar dieser «noch eine Abfahrt»-Tage.
Rinerhorn: Erst fahren, dann Kaiserschmarrn
Auf dem Rinerhorn nimmt der Skitag automatisch etwas Tempo raus. Weniger Betrieb, mehr Platz und dieses angenehme Gefühl, nichts zu müssen.
Sie fahren ein paar Abfahrten, vielleicht noch eine – und noch eine. Und irgendwann stellt sich die entscheidende Frage: Ist es schon 14 Uhr?
Denn ab dann gibt es in der Hubelhütte Kaiserschmarrn. Frisch gemacht, warm serviert und genau richtig, wenn die Sonne noch scheint und der Skitag langsam in die Genussphase übergeht.
Wer danach noch einmal fährt, macht alles richtig. Wer sitzen bleibt, aber eigentlich auch.
Betrieb: Noch bis 22. März täglich geöffnet, danach Wochenendbetrieb – perfekt für spontane Frühlingsausflüge.
Pischa: Weniger Pisten, mehr Freiheit
Pischa ist der Berg für alle, die im Frühling bewusst etwas anderes wollen. Keine klassischen Pisten, kein festgelegter Ablauf – dafür Raum und Möglichkeiten.
Freeriderinnen und Freerider finden offene Hänge, während Winterwandernde, Schneeschuhläuferinnen und Schlittler die Ruhe und Weite geniessen. Und genau diese Mischung macht den Reiz aus.
Hier geht es nicht darum, möglichst viel zu machen. Sondern genau das Richtige. Und manchmal ist das einfach: stehen bleiben, schauen und kurz nichts tun.
Betrieb: Noch bis 22. März geöffnet – ideal für einen etwas anderen Skitag.
Madrisa: Der Skitag, der sich kinderleicht anfühlt
Auf der Madrisa darf der Skitag ein bisschen spielerischer sein. Muss er sogar.
Im Madrisa-Land wird entdeckt, ausprobiert und gelacht – oft mehr neben der Piste als auf ihr. Und genau das macht den Unterschied. Hier geht es nicht um Technik, sondern um gemeinsame Erlebnisse mit der Familie.
Während die Kinder unterwegs sind, bleibt Zeit für einen Kaffee, einen Blick in die Berge oder einfach für einen Moment in der Sonne. Und plötzlich merken Sie: Genau so sollte sich ein Skitag auch anfühlen können.
Saison: Die Madrisa ist bis 6. April geöffnet – perfekt für entspannte Familien-Frühlingstage.
Schatzalp: Ein Skitag, der keiner sein muss
Die Schatzalp ist vielleicht der beste Ort, um den Skitag kurz zu unterbrechen – oder ihn gleich ganz neu zu definieren.
Ein Spaziergang auf dem Thomas-Mann-Weg, die Sonne im Gesicht, Davos zu Füssen – viel mehr braucht es oft nicht. Und wenn doch, dann wartet auf der Terrasse des Snow Beach eine überraschende Ergänzung: ein leichtes Thai-Menü, das so gar nicht nach klassischem Skitag klingt. Und genau deshalb so gut passt. Hier gilt: Weniger Programm, mehr Moment.
Betrieb: Die Schatzalp läuft noch bis Ende März – ideal für genussvolle Zwischentage.
Frühlingsskifahren in Davos Klosters ist die Kunst, den richtigen Moment zu erwischen. Und meistens ist genau jetzt einer davon.