
In Davos Klosters stehen sechs Skigebiete zum Freeriden bereit. Unterschiedliche Varianten von hochalpin bis gesicherte Routen erreichen hier Freerider bequem mit den Bergbahnen. Zu den Highlights zählen die Funi Line und die 3 Bahnentour.
Einmal tief Luft holen und los. Der Schwung schwingt von ganz allein, Pulverschnee wirbelt auf beiden Seiten hoch. Es ist wie Surfen. Nein, noch viel besser: Es ist wie Schweben. Den leichten Anflug von Angst vor der Fahrt? Vergessen. Ein Blick zurück auf die soeben frisch gefahrene Linie im Tiefschnee. Glücksgefühle. So fühlt sich ein Freeride-Abenteuer in Davos Klosters an. Alles, was du zum Freeriden brauchst, ist ein spezieller Rucksack, Lawinenpiepser und lange, breite Bretter an den Füssen. Und am besten noch einen Guide, der dir unser Freeride-Paradies zeigt.
Ansonsten ist alles da: verschiedene Hangneigungen, um für sich eine optimale Linie zu finden. Dazu gleich sechs Skigebiete, sodass sich auch noch einige Tage nach dem letzten Schneefall unverspurte Hänge finden lassen. Und das Beste: Unterschiedliche Varianten von hochalpin bis gesicherte Routen erreicht man hier bequem mit der Bergbahn. Wie in kaum einem anderen Skigebiet kümmern sich die Pistendienste darum, dass man sich beim Freeriden auf den gelb markierten Pisten auch wirklich sicher fühlt.
Die Funi Line macht ihrem Namen, abgeleitet von Funicular (Seilbahn), alle Ehre. Diese Tagestour verbindet alle gesicherten aber unpräparierten Pisten in Davos Klosters. Kurz: kein Aufstieg. Nur neue Lines ziehen und dabei den frischen Pulverschnee geniessen. Die Freeride-Pisten sind je nach Schneeverhältnissen von Mitte Dezember bis Mitte April fahrbar. Gut zu wissen: Auf allen gesicherten Pisten entscheidet der regionale Rettungsdienst, ob die Piste geöffnet ist oder nicht.
Noch nicht genug? Dann ab auf die 3 Bahnentour. Damit erhalten erfahrene Freerider Zugang zu einer unvergesslichen Tagestour. Tickets sind an der Talstation der Parsennbahn in Davos oder bei der Gotschnabahn in Klosters erhältlich – für CHF 88 pro Person. Die Tour startet in Davos auf dem Weissfluhgipfel mit einer steilen Abfahrt nach Sapün. Diese Route wurde übrigens ursprünglich durch den Sherlock-Holmes-Erfinder Sir Arthur Conan Doyle bekannt.
Freerider nutzen unsere Tourenvorschläge auf eigenes Risiko, da Freeride-Lines abseits von präparierten und gesicherten Skipisten verlaufen. Eine Haftung für Unfälle oder Schäden jeglicher Art lehnen wir ab. Besuche als Anfängerin oder Anfänger einen Freeride- und Lawinenkurs oder direkt eine Bergführerin resp. einen Bergführer.
Bereits das unerwartete Auftauchen eines Wintersportlers kann für Wildtiere im Winter problematisch sein: Eine Flucht kostet viel Energie, die dann zum Überleben fehlt. Vier simple Regeln helfen.
Viel Neuschnee freut Freerider, Winterwanderer und Schneeschuhgängerinnen. Für Wildtiere hingegen bedeutet dies vor allem eines: ein nackter Überlebenskampf. Denn das, was Rehe, Hirsche, Gämse und Steinböcke normalerweise zum Fressen aus dem Schnee scharren, steckt nun unter einer dicken Schneedecke. Wildtiere sind deshalb gezwungen, ihre Energie sparsam einzusetzen. Werden sie gestört und in die Flucht geschlagen, ist ihr Überleben gefährdet.
Für alle, die keine Lawinen- und Schneekenntnisse haben, empfehlen wir einen Guide. Dieser führt Gäste sicher abseits der markierten Pfade durch unberührte Winterlandschaften.