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Myclimate Klimafonds Davos

Davos: Pionierin als nachhaltige Destination

Davos: Pionierin als nachhaltige Destination

Gemeinsam Klimaschutz in Davos ermöglichen

Vom Hotel über den Sportclub bis zum lokalen Gewerbe: In Davos investieren Betriebe und Organisationen in konkrete Massnahmen zur Reduktion von CO₂-Emissionen und für einen schonenderen Umgang mit Ressourcen. Der myclimate Klimafonds Davos unterstützt solche Projekte finanziell. Auch Gäste und Kundinnen und Kunden können über teilnehmende Betriebe freiwillig einen Klimaschutzbeitrag leisten.

Der myclimate Klimafonds Davos ist ein gemeinsames Förderinstrument der Gemeinde Davos, der Davos Destinations-Organisation, der Stiftung myclimate sowie teilnehmender lokaler Betriebe und Organisationen.

Das Prinzip: Finanzielle Mittel werden gebündelt und für konkrete ökologische Massnahmen eingesetzt. Gefördert werden Projekte in der Gemeinde Davos, die unter anderem zur Reduktion von CO₂-Emissionen beitragen. Dazu gehören beispielsweise Investitionen in erneuerbare Energien und Energieeffizienz, Projekte für eine emissionsärmere Mobilität, Mehrwegsysteme und Abfallvermeidung sowie Massnahmen in den Bereichen Biodiversität und regionale Produktion. Mit dem myclimate Klimafonds Davos wurden bereits über 20 regionale Projekte gefördert.

  • HC Davos im Eisstadion VAT Arena
  • Eistraum Davos Winter Nacht beleuchtete Eishalle Trainingshalle
  • Davos im Sommer

Wie funktioniert der myclimate Klimafonds Davos?

Klimaschutz in einer Tourismusdestination entsteht nicht durch eine einzelne Massnahme. Energieversorgung, Gebäude, Mobilität, Veranstaltungen, Lebensmittel und Ressourcenverbrauch bieten unterschiedliche Ansatzpunkte.

Der Klimafonds Davos bündelt dafür Mittel von Gemeinde, Betrieben und freiwilligen Beiträgen von Gästen und Kundinnen und Kunden. Damit werden konkrete ökologische Massnahmen unterstützt, direkt in Davos und darüber hinaus über Klimaschutzprojekte von myclimate.

Bei teilnehmenden Hotels, Veranstaltungen, Sportorganisationen oder anderen Betrieben kannst du freiwillig einen Klimaschutzbeitrag leisten. Das Modell basiert auf dem Programm myclimate «Cause We Care».

Was ist «Cause We Care»?

«Cause We Care» ist ein Programm der Schweizer Stiftung myclimate für Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Tourismus und in der Eventbranche. Die Grundidee ist einfach: Gäste und Gastgeber beteiligen sich gemeinsam an der Finanzierung von Klimaschutz. Gäste können beim Kauf einer Leistung freiwillig einen Klimaschutzbeitrag leisten. Die teilnehmenden Partner verdoppeln diesen Beitrag.

In Davos wird dieses Prinzip mit dem lokalen Klimafonds verbunden. Dadurch können Mittel sowohl für Massnahmen bei den beteiligten Betrieben und für Projekte in Davos als auch für weitere myclimate-Klimaschutzprojekte eingesetzt werden.

Dabei fliesst das Geld nicht einfach in einen allgemeinen Topf. Das Modell verbindet Klimaschutz auf unterschiedlichen Ebenen:

  • Vor Ort im Betrieb: Ein Teil der Mittel steht dem teilnehmenden Betrieb für eigene ökologische Massnahmen zur Verfügung.
  • In Davos: Ein Teil fliesst in den gemeinsamen Klimafonds Davos. Daraus werden weitere Projekte mitfinanziert, die vor Ort umgesetzt werden.
  • Für zusätzliche Klimaschutzprojekte: Ein weiterer Teil wird für Klimaschutzprojekte von myclimate eingesetzt.

So trägt dein freiwilliger Beitrag gemeinsam mit den Mitteln der beteiligten Betriebe und weiteren Geldern dazu bei, Klimaschutzmassnahmen zu finanzieren.

Cause we care

So trägt dein freiwilliger Beitrag gemeinsam mit den Mitteln der beteiligten Betriebe und weiteren Geldern dazu bei, Klimaschutzmassnahmen zu finanzieren.

Was daraus in Davos entsteht: 22 geförderte Projekte und unterschiedliche Wege, Emissionen zu reduzieren

Die bisher geförderten Projekte reichen von Photovoltaik, Wärmeerzeugung und Energieeffizienz über öffentlichen Verkehr, Food-Waste-Vermeidung und Mehrwegsysteme bis zu Biodiversität, Wasserwiederverwendung und regionaler Produktion.

Entscheidend ist dabei: Ein Projekt muss definierte Förderkriterien erfüllen. Dazu gehört insbesondere, dass die Massnahme in der Gemeinde Davos umgesetzt wird und zur Reduktion von CO₂-Emissionen beziehungsweise zur ökologisch nachhaltigen Entwicklung beiträgt. Die Förderung erfolgt erst nach einem Antrag und einer Prüfung des Projekts. Hier findest du einige Beispiele für Projekte, die der myclimate Klimafonds Davos ermöglicht hat:

Sonnenenergie beim Hotel Grischa
Beim Hotel Grischa wurde eine Photovoltaikanlage an Dach und Fassade gefördert. Damit unterstützt der Klimafonds die Produktion von erneuerbarem Strom direkt am Gebäude.

Mit dem Extrazug zum Hockey
Der Hockey Club Davos setzt gemeinsam mit der Rhätischen Bahn Extrazüge ein. Das Angebot soll Fans eine An- und Abreise mit dem öffentlichen Verkehr ermöglichen und wurde als Mobilitätsmassnahme durch den Klimafonds unterstützt.

Weniger Einweg am Spengler Cup
Auch Abfallvermeidung und Kreislaufwirtschaft gehören zu den Förderbereichen. Beim HC Davos wurde unter anderem ein Abfallkonzept mit Mehrwegbechern für den Spengler Cup unterstützt.

Energie effizienter nutzen
Mehrere Davoser Betriebe haben Fördermittel für Massnahmen zur Energieeffizienz erhalten. Dazu gehören unter anderem das Central Sporthotel, die Morosani Hotels, Kessler's Kulm und die Bäckerei Weber.

Regional produzieren
Bei der Gemüsemanufaktur Lauterborn wurde ein Projekt im Bereich Regionalität und Saisonalität gefördert. Damit zeigt der Klimafonds, dass ökologische Massnahmen nicht nur bei Strom und Wärme ansetzen können.

Lebensräume und Biodiversität
Auch Biodiversität gehört zu den Förderbereichen. Beim Central Sporthotel wurde beispielsweise eine Massnahme zur Förderung einheimischer Flora und Fauna unterstützt.

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