Das Leuchtturmprojekt Madrisa Solar ist Teil des nationalen Solarexpress-Programms und zeigt beispielhaft, wie alpine Regionen aktiv zur Energiewende beitragen können. Die hochalpine Anlage wird jährlich rund 17 Gigawattstunden Strom produzieren – über 40 Prozent davon im Winterhalbjahr – und damit einen relevanten Beitrag zur Deckung der Winterstromlücke leisten.
Der erzeugte Strom wird direkt vor Ort genutzt, etwa zur Versorgung der Klosters-Madrisa Bergbahnen. Damit stärkt das Projekt die regionale Wertschöpfung und unterstreicht gleichzeitig das Engagement von Davos Klosters für eine nachhaltige Tourismusentwicklung.
Am 4. Oktober lädt die Madrisa Solar AG ab 11 Uhr zur offenen Baustelle auf Madrisa ein. Führungen geben tiefe Einblicke in dieses alpine Pionierprojekt. Die Baustelle ist zu Fuss ab der Bergstation der Bergbahnen Madrisa in einer halben Stunde zu erreichen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Das Investitionsvolumen von rund CHF 70 Millionen wird zu gleichen Teilen von EKZ, Repower und der Gemeinde Klosters getragen. Der Bau erfolgt etappenweise bis 2027, erste Teilinbetriebnahmen sind bereits für Ende 2025 vorgesehen.