Wintersaison 2025/26: Dritthöchstes Resultat der letzten zehn Jahre
Hotels und Gruppenunterkünfte verzeichnen in der Wintersaison insgesamt 657’703 Logiernächte, was einem leichten Minus von 1,01 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Trotz des Rückgangs bedeutet dies weiterhin das drittbeste Winterergebnis der vergangenen zehn Jahre.
Die Davoser Hotellerie legt leicht zu (+0,65 % / +2810 Logiernächte), während die Hotels in Klosters ein Minus von 6,71 % (-5381 Logiernächte) verzeichnen. Insgesamt resultiert in der Hotellerie der Destination ein leichter Rückgang von 0,50 % (-2571 Logiernächte). Nach dem Rekordwinter des Vorjahres gehen die Gruppenunterkünfte in diesem Winter um 2,66 % (-4118 Logiernächte) zurück.
Inländische Nachfrage bleibt stabil
Die inländische Nachfrage liegt mit 423’095 Logiernächten leicht unter Vorjahr (-0,60 %), während die ausländischen Märkte um 1,73 % zurückgehen. Besonders positiv entwickelt sich aber erneut der US-Markt mit einem Wachstum von 18,28 % (+2315 Logiernächte).
Tourismusjahr 2025/26 mit leichtem Wachstum
Über alle kommerziellen Betriebe hinweg erzielt die Destination Davos Klosters 1’533’896 Logiernächte. Das entspricht einer Zunahme von 1,02 % (+15’523 Logiernächte) gegenüber dem Vorjahr.
Die Hotellerie entwickelt sich dabei besonders erfreulich und wächst um 2,98 % (+27’077 Logiernächte). Davos erzielt 787’504 Logiernächte (+2,25 %), Klosters legt mit +7,08 % (+9752 Logiernächte) deutlich zu. Die Gruppenhäuser verzeichnen hingegen einen Rückgang von 4,38 %. Insgesamt resultiert bei Hotels und Gruppenunterkünften aber das beste Ergebnis der Nach-Corona-Zeit (+1,61 %/+17’942 Logiernächte)
Ferienwohnungen mit leichtem Rückgang
Die Ferienwohnungen schliessen das Tourismusjahr mit einem leichten Minus von 0,60 % (-2419 Logiernächte) ab. Während der Sommer noch leicht positiv ausfiel (+1,04 %), blieb die Wintersaison mit -1,40 % unter Vorjahr.
Die Gästeankünfte gehen leicht zurück (-0,62 %), gleichzeitig verlängert sich die durchschnittliche Aufenthaltsdauer leicht von 5,64 auf 5,65 Nächte.
Marktentwicklung: Auslandsmärkte gewinnen weiter an Bedeutung
Bei den Ferienwohnungen sinkt die Schweizer Nachfrage um 5,78 %, während ausländische Gäste um 13,15 % zulegen. Auch in Hotels und Gruppenunterkünften wächst die internationale Nachfrage (+3,50 %).
Insgesamt stammen 83 % aller Gäste aus der Schweiz und Deutschland und generieren rund 80 % aller Übernachtungen. Deutschland bleibt wichtigster Auslandsmarkt. Dynamisch entwickeln sich auch Grossbritannien und die USA.