Rund 300 Personen nutzten Anfang Oktober die Gelegenheit, am «Tag der offenen Baustelle» Madrisa Solar oberhalb von Klosters Dorf zu besichtigen. An der Gesellschaft sind Repower, EKZ und die Gemeinde Klosters zu je einem Drittel beteiligt. Seit dem Spatenstich am 4. Juni kamen die Bauarbeiten gut voran. Rund 15 Prozent der Anlage speist Strom ins Netz ein. Damit wurden die Zielvorgaben der nationalen Solarexpress-Offensive übertroffen – diese verlangt, dass bis Ende Jahr mindestens ein Zehntel der erwarteten Jahresproduktion ans Stromnetz angeschlossen ist.
Solarstrom für die Bergbahnen
Der auf Madrisa produzierte Strom wird von den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich (EKZ) und zugleich vor Ort für den Betrieb der Klosters-Madrisa Bergbahnen genutzt. In Kombination mit den eigenen Photovoltaikanlagen der Bergbahnen kann durch die erfolgte Teilinbetriebnahme von Madrisa Solar bereits so viel Energie produziert werden, wie in der kommenden Wintersaison für den Betrieb der Bergbahnen benötigt wird.
Erzeugung von Winterstrom
Madrisa Solar liegt auf rund 2000 Metern über Meer und ist auf eine hohe Winterstromerzeugung ausgelegt. Im Endausbau wird das Solarkraftwerk rund 17 Gigawattstunden Strom pro Jahr produzieren, davon über 40 Prozent im Winterhalbjahr, wenn die Schweiz besonders auf verlässliche, erneuerbare Energiequellen angewiesen ist.