Ab Oktober 2025 wird der Bahnhof Davos Laret gemäss den Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes sowie für den künftig vorgesehenen Halbstundentakt im Rahmen von «Retica 30+» ausgebaut. Damit Davos Laret künftig als Kreuzungsbahnhof dienen kann, braucht es umfangreiche bauliche Anpassungen.
Der Umbau umfasst den Bau von zwei neuen, barrierefreien Aussenperrons, einer Personenunterführung, die vollständige Erneuerung der Gleisanlagen samt Fahrleitung sowie ein neues Dienstgebäude für die sicherungstechnische Infrastruktur. Zusätzlich werden Stützbauwerke, Hangabträge sowie Sanierungen an der Seetobelbrücke und dem Durchlass Laubentobel durchgeführt. Eine direkte, überdachte ÖV-Umsteigemöglichkeit zum Ortsbus entsteht am südlichen Perron.
Die Bauarbeiten erfolgen überwiegend unter laufendem Betrieb. Für wesentliche Arbeitsschritte sind jedoch drei Totalsperren erforderlich:
Während dieser Zeit verkehren Bahnersatzbusse zwischen Küblis/Klosters Platz und Davos Platz. Die Stationen Cavadürli und Davos Laret werden während der Sperrungen nicht bedient. Davos Laret ist über die Postauto-Haltestelle «Landhaus» erreichbar. Für den Güterverkehr werden individuelle Lösungen bereitgestellt.
Die RhB nutzt die Sperrzeiten für weitere Infrastrukturprojekte wie Fahrbahnerneuerungen, Arbeiten an Viadukten, Unterführungen und Schutzbauten. Insgesamt investiert die RhB rund 50 Millionen Franken. Davon sind 30 Millionen Franken für den Umbau des Bahnhofs Davos Laret. Die Inbetriebnahme ist für Dezember 2027 geplant.
Bei Rückfragen zur Umsetzung oder zu den Sperrzeiten steht Ihnen die Rhätische Bahn zur Verfügung.