Dass die Parsennbahn diesen Sommer aufgrund von Revisionsarbeiten in der Station stehenbleibt, ist nichts Neues. Der Zwischenstand? Die Steuerung der ersten Sektion der Parsennbahn wurde komplett erneuert, sämtliche Schalter, Kabel und Bedienelemente ausgetauscht. Auch bei Motoren, Bremsen und Rädern wurden diverse Teile ersetzt oder revidiert, auch in den oberen Sektionen. Nach ausgiebigen Tests und der offiziellen Abnahme durch das Bundesamt für Verkehr ist die Bahn bereit für den Start der Wintersaison Mitte November.
Arbeiten rund ums Weissfluhjoch
Der Stillstand der Parsennbahn wird gleich genutzt für Bauarbeiten beim geschlossenen Bergrestaurant Weissfluhjoch. Die Dachterrasse wird erweitert und neu gestaltet: Eine moderne, überdachte Bar und ein neu gestalteter Innenbereich laden zum Verweilen mit Bergblick ein. Zudem erhält der Meierhoftäli-Lift unterhalb des Weissfluhjochs ein Update. Die Sesselbahn wird mit Wetterschutzhauben ausgestattet. Nebst allgemeinen Revisionsarbeiten bekommt der Lift ein neues Garagierungssystem, damit die Sessel nicht ständig Wind und Wetter ausgesetzt sind
Neuer Speichersee am Jakobshorn
Um die Talabfahrten vom Jakobshorn bis zum Bolgen zu beschneien, musste in den vergangenen Saisons Wasser aus der Landwasser auf den Berg gepumpt werden. Damit ist diese Wintersaison Schluss. Die DKM hat einen dritten Speichersee am Jakobshorn gebaggert: den «Fuxä See», bei Usser Isch unterhalb vom Restaurant Fuxägufer. Er hat wie die andern beiden Speicherseen ein Fassungsvolumen von ca. 50'000 m3 und soll sich laufend mit Schmelz- und Regenwasser füllen. Für einen nachhaltigen Wasser-Kreislauf. Und für Pistenplausch und schneesichere Talabfahrten bis an Ostern.
Comeback eines Gästefavoriten
Viele kennen ihn noch: den Glatteggen-Schlepplift im Skigebiet Madrisa. Nach rund zehn Jahren Pause kehrt die 1965 gebaute Anlage zurück – ein Stück Skigeschichte, das in Klosters lange vermisst wurde und nun pünktlich zur neuen Wintersaison wieder Gäste bergwärts bringt.