Fatbike

Auf breiten Reifen durch den Winter cruisen

Schnee, Sand, Geröll oder Schlamm – nichts hält sie auf. Die modifizierten Mountainbikes mit den bis zu zwölf Zentimeter breiten Reifen bringt so schnell nichts ins Wanken. Ursprünglich in Alaska erfunden, kommen Fatbikes nun auch im Winter in Davos Klosters zum Einsatz – beispielsweise als Spassmobil auf Pischa. Ein Einblick in diese alternative Sportart, die zurzeit gross im Kommen ist.

Vielleicht sind es die überdimensional dicken Reifen, bis zu 4,8 Zoll breit um genau zu sein, die Fatbikes zum Hingucker machen. Oder die sonst für Bike-Verhältnisse unübliche Saison. Denn sobald die meisten ihr Fahrrad in den Winterschlaf geschickt haben, fängt die Fatbike-Saison erst an. Hat man sich erst einmal an die monströse Optik gewöhnt, überwiegt der Fahrspass. So sehr, dass man sich sinnlich wünscht, dass der Schnee liegen bleibt. Ja, Sie lesen richtig. Denn auch durch Tiefschnee fährt es sich besonders leicht.

Ein Trendsport mit unterschätztem Coolness-Faktor
Manch einer vergleicht den neuen Trendsport gar mit den Anfängen des Snowboardens. Wer sich nicht erinnert: Damals hielten viele die Bretter für unpraktischer als Skier. Der Coolness-Faktor wurde jedoch komplett unterschätzt. Genau wie beim Fatbike. Mehr noch: Es verhält sich im Vergleich zu einem klassischen Mountainbike wie ein Monstertruck zu einem Fiat Panda: nicht so agil, dafür zehnmal lässiger und merklich breiter. Ursprünglich stammen die Dinger aus Alaska. Heute hängt in praktisch jedem Bikegeschäft mindestens ein Exemplar im Schaufenster. Und das nicht nur, weil es dokorativ gut aussieht, sondern auch ordentlich Spass macht.

3 Tipps für die ersten Fatbike-Versuche

  • Blicken Sie während der Tour stets weit nach vorne. So sehen Sie Hindernisse frühzeitig.
  • Bergauf verliert das Hinterrad selten Halt im Gelände – und das sogar auf Schnee. Bergab lassen sich Rutscher gut ausbessern. Nur auf Eis sind die dicken Reifen keine grosse Hilfe. 
  • In brenzligen Situationen gilt: Oberkörper runter, Ellenbogen raus, Beine breit in bester John-Wayne-Manier. Und nicht zu stark am Vorderrad bremsen, sonst machen Sie einen Abflug über den Lenker. That's it. In diesem Sinne, ride on! 
Wintersport bedeutet schon lange nicht mehr nur Skifahren.
Fahren auf Schnee hat noch nie soviel Spass gemacht wie mit einem Fatbike.
Fatbike-Spass
auf Pischa

Fatbike-Touren auf Pischa

Von einfach bis schwierig: Auf Pischa erwarten Sie gleich vier spektakuläre Fatbike-Abfahrten mit einer wunderbaren Aussicht auf das Flüelatal:

Pischa bietet vier Fatbike-Abfahrten.

- Tour 1: Pischa – Flüelamäder - Mäderbeiz – Dörfji: 3,5 km lang, schwierig
- Tour 2: Pischa – Mäderbeiz direkt – Dörfji: 3 km lang, einfach
- Tour 3: Pischa – Arvenwald – Dörfji: 3 km lang, anspruchsvoll
- Tour 4: Pischa – Tschuggen – Dörfji: 5,5 km lang, schwierig

Geführte Schnuppertour

Die Bike Academy Davos bietet im Rahmen des kostenlosen Gästeprogramms Davos Klosters Inside freitags und samstags eine Einführungstour an.

Der Trend zu alternativen Sportarten wie Fatbiken hält an.
Fatbike-Verleih

Sie haben kein eigenes Fatbike? Mieten Sie eines an der Pischa-Talstation:

  • Zweistündige Miete: CHF 30
  • Fatbike-Miete für den ganzen Tag: CHF 50
Informationen zum Bahnbetrieb auf Pischa

Sportbahnen Pischa AG
Verkaufsstelle Pischa
Flüelapassstrasse
7260 Davos Dorf
Tel. +41 81 416 13 13
kasse.pischa@davosklosters.ch
www.davos.ch/berge

Geführte Fatbike-Touren

Bike Academy Davos
Bahnhofstrasse 8
7260 Davos Dorf
info@bike-academy.ch
www.bike-academy.ch

Fatbike-Pauschale: #FollowThePower

Wer jetzt selber Lust auf ein Fatbike-Abenteuer in Davos Klosters bekommen hat, profitiert bis Ende März von einem speziellen E-Fatbike-Package #FollowThePower von Maxon Bikedrive und Swiss Mountain Hotel Ameron Davos.

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