Davos Platz – Strelapass – Langwies

15,83 km
5:00 Std
975 m
1.204 m
45
Etappentour
Beste Jahreszeit
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Niedrigster Punkt
1.319 m
Höchster Punkt
2.374 m
Eigenschaften
  • Streckentour
Quelle : Graubünden Ferien
Am Ausgangspunkt Davos Platz steigen wir vom Bahnhof auf dem Rathausstutz hinauf zur Promenade (links in der Anlage der Bubenbrunnen von Schwerzmann) und folgen ihr nach rechts bis zum Holsboerweg am Guggerbach. Diesem Weg folgen wir dem Bach entlang aufwärts und gelangen auf dem Praviganweg an der katholischen Kirche vorbei zum Waldrand. Nach dem Überqueren des Baches auf einer Betonbrücke (Fahrverbot) gelangen wir auf einem angenehmen Spazierweg durch den wilden, aber durch Sturm gelichteten Tannenbestand des Chilcher Bannwaldes hinauf zur wunderbar gelegenen Schatzalp. Dieses Teilstück kann man auch mühelos mit der Standseilbahn zurücklegen. Vom Berghotel aus der Jahrhundertwende führt ein schöner Weg in nördlicher Richtung zum Restaurant Strelaalp.

Weiter geht es durch die obersten Waldpartien an Tannen und jahrhundertealten Lärchen vorbei in mässiger Steigung über Alpweiden zur Talstation des Skilifts. Kurz oberhalb der Station verflacht sich das Gebiet, und ohne grosse Anstrengung erreicht man das Berghaus Strelapass. Von der Passhöhe führen Wege nach allen Seiten: aufs Schiahorn; durch das Haupter Tälli aufs Weissfluhjoch; auf dem prachtvollen Panoramaweg zur Parsennhütte; über den Tritt nach Arosa; aufs Chörbsch Horn und über die Podestatenalp nach Davos Platz. Der Weg ins Sapün führt links am Aussichtspunkt mit Windfahne vorbei und im Zickzack steil hinunter ins Haupter Tälli und über das Haupter Brücklein. Auf der Sonnenseite gelangen wir durch das Sapün hinaus zum ganzjährig geöffneten Berggasthaus Heimeli in Jatz und weiter zum nur zeitweilig bewohnten Chüpfen. Von hier leicht abwärts über den Weiler Schmitten erreichen wir Sapün Dörfji, dessen alte, gebräunte Häuser mit sinnigen Sprüchen geschmückt sind.

An weitverstreuten Ställen vorbei wandern wir hoch über dem Sapünerbach weiter. 10 Min. unterhalb Dörfji verengt sich das Tal und fällt steiler ab durch Tannen- und Lärchenwald bis zum zweiten Brücklein über den Sapünerbach. Den Fondeierbach überschreiten wir kurz oberhalb des Zusammenflusses auf einer alten gedeckten Holzbrücke, dem Sapünersteg, und erreichen hierauf die Aroser Strasse. Rechts führt der Wanderweg oberhalb der Strasse zur Kirche und zur Hauptsiedlung der Gemeinde Langwies. Von hier gelangen wir am Hotel Bahnhof vorbei in etwa 5 Min. hinunter zur Station Langwies.

Weitere markierte Wanderrouten:
a) Schatzalp 6–Podestatenalp–Schönboden–Strelapass 1h45
b) Strelapass–Latschüelfurgga–Tritt–Arosa (Bahn / Postauto) 4h

Gasthäuser unterwegs: Restaurant Schatzalp, 7270 Schatzalp, Tel.+41 (0)81 415 51 60. Restaurant Streelaalp, 7270 Schatzalp, Tel. +41 (0)81 413 56 83. Restaurant Heimeli Sapün, 7057 Langwies, Tel. +41 (0)81 374 21 61. Restaurant Alte Post, 7057 Langwies, Tel. +41(0)81 374 20 33
Wegbeschreibung
Davos Platz – Schatzalp – Strelapass – Sapün – Langwies
Öffentliche Verkehrsmittel
Anreise: Mit dem Postauto oder Zug (RhB) bis Davos Platz.

Abreise: Mit dem Zug (RhB) ab Langwies Station.
Zusätzliche Information
Strelapass: Er wurde schon von den Walsern oft begangen, die Anfang des 14. Jh. von Davos her das obere Schanfigg besiedelten. Es war die Hauptverbindung dieses abgeschlossenen Talabschnitts mit der Aussenwelt bis zur Erstellung der Schanfiggerstrasse im Jahre 1874. Die enge Verbundenheit des oberen Schanfigg mit Davos ergibt sich aus der Geschichte: Im Jahre 1436 schlossen sich die Schanfigger dem Zehngerichtebund an und teilten mit diesem die schweren Zeiten des Kampfes gegen Österreich, die Zeit des Übertritts zur neuen Lehre (Davos 1526, Schanfigg 1530) und die Zeit der Bündnerwirren während des Dreissigjährigen Krieges. Im Jahre 1649 kauften sie sich zusammen mit den Davosern von Österreich los.

In den darauffolgenden ruhigeren Zeiten entwickelte sich im Sommer ein reger Passverkehr mit Packpferden, denn der Strelapass war Teil der alten Passverbindung von Chur über Davos ins Engadin und in den Vintschgau (Val Venosta), auf der vor allem Säumer ihr Handelsgut beförderten.
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