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Newsletter März 2020

 
 
Davos Klosters
 

Mitgliederinfo DDO & KT
Es ist zum Verrücktwerden

 

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Getrieben vom unsichtbaren Virus reitet Europa in den Abgrund. So oder ähnlich könnte man die Entwicklung beschreiben, in welcher sich unser Kontinent momentan befindet. Ein Land nach dem anderen hat seine Grenzen geschlossen, ganze Branchen stillgelegt und die Bewegungsfreiheit seiner Einwohner eingeschränkt. Hilfspakete von ungeahnter Grösse werden geschnürt und trotzdem weiss keiner, ob sie auch nur ansatzweise reichen werden.

Im Kanton Graubünden sind in der Hotellerie, der Gastronomie und den Bergbahnen fast 20'000 Mitarbeitende ohne Aufgabe. Man muss mit rund einer Milliarde verlorener Wertschöpfung rechnen und die Betriebe brauchen dringend eine halbe Milliarde an Liquidität, um ihre unmittelbaren Verpflichtungen bedienen zu können.

Auch die DDO wird durchgerüttelt: Da sämtliche Gäste fernbleiben und alle Betriebe geschlossen sind, fallen die Gästetaxen aus und das Kongresszentrum leidet unter Stornierungen bis und mit Juni. Es generiert Kosten, aber keine Einnahmen. Sämtlichen Mitarbeitenden der DDO wurde die Kompensation der Überstunden sowie Kurzarbeit verordnet. Wir funktionieren bis auf Weiteres im Home-Office und mit Schichtbetrieb. Insgesamt fehlen uns bis Ende Mai ca. 3 Mio. an Einnahmen, was zu einem Liquiditätsengpass führt, den wir über die kurzfristigen Massnahmen des Bundes und der Banken zu überbrücken versuchen.

Szenarien für den Sommer
Es ist zum Verrücktwerden. Endlich hatten wir uns von der Tourismuskrise erholt und die Saisons wurden wieder Jahr für Jahr besser. Und nun schlägt uns dieses Virus alles um die Ohren, was wir uns in den letzten zehn Jahren wieder aufgebaut hatten.

In Zeiten, wo man am Montag nicht weiss, was am Freitag noch erlaubt sein wird, ist es schwer, sich auf eine Saison vorzubereiten, die in drei oder auch erst fünf Monaten vielleicht beginnen wird. Aber wir haben keine andere Wahl. Statt Frühlingsferien an der Wärme zu machen, sind wir nun gefordert, Szenarien für den Sommerbetrieb zu zeichnen; mit früherem oder späterem Beginn, mit und ohne Gäste aus Asien und Amerika oder gar nur mit Schweizern.

Wenn die Welle der Pandemie über uns weggefegt ist, wird vieles nicht mehr so sein, wie früher. Aber eines steht fest: Unsere Gäste – und ganz besonders die Stammgäste – werden dann eine besondere Erholung brauchen und unser Tal und die Tage bei uns ganz speziell geniessen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Reto Branschi
Direktor/CEO

 
 
 

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