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Weiterer Schub für ein klimaneutrales Davos

Bis ins Jahr 2030 will Davos der erste CO₂-neutrale Ferienort der Schweiz sein. Nun hat auch der Grosse Landrat seine Unterstützung zugesichert.

Noch anfangs April liess sich Reto Branschi, Direktor/CEO der Destination Davos Klosters nach der ersten Versammlung des Steuerungskomitees wie folgt zitieren: «Die Grundlagen sind geschaffen. Jetzt kommt die Knochenarbeit der Umsetzung». Keinen Monat später ist die Umsetzung einen wichtigen Schritt weiter: Am Donnerstag, 28. April sicherte der Grosse Landrat dem Davoser Klimafonds jährlich maximal 250'000 Franken zu. Das Resultat war mit 16 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung unbestritten. «Das ist ein klares Bekenntnis zu unserem Gemeinschaftsprojekt und gibt uns in dieser wichtigen Anfangsphase einen zusätzlichen Boost. Herzlichen Dank an alle Beteiligten».

Umsetzungspahse hat begonnen
Landamann Philipp Wilhelm war schon in der Planungsphase vom Projekt «Davos 2030» begeistert. Nun gehe es in die Umsetzungsphase und darum möglichst viele Davoser Betriebe zu motivieren, gemeinsam und schnellstmöglich den Weg in Richtung Klimaneutralität zu gehen. Zu diesem Zweck wurde der «myclimate»-Klimafonds Davos ins Leben gerufen, der allen Partnern aus Tourismus, Handel und Gewerbe mit operativem Standort in Davos offen. Das Programm ermöglicht den teilnehmenden Betrieben, zusätzliche Einnahmen zu generieren, die einerseits der Klimakompensation dienen und anderseits für betriebliche Klimaschutzmassnahmen verwendet werden dürfen. Zudem erhalten die teilnehmenden Betriebe den Zugang zum Fördertopf «myclimate Klimafonds Davos». Dies mit dem Ziel, Davos bis 2030 zu einem klimaneutralen Ferien- und Kongressort zu entwickeln. Die gesamte operative Umsetzung, die Buchhaltung sowie die Kommunikation erfolgen über die DDO und über «myclimate». Die Gemeinde Davos hat Einsitz im Steuerungskomitee und im Fondsbeirat. «Es entsteht ihr darüber hinaus jedoch kein weiterer personeller Aufwand», erklärte Wilhelm. 

Gemeindebeitrag für rasche Umsetzung von Projekten
Gespiesen wird der Klimafonds von freiwilligen Gäste-Beiträgen und Spenden von Kundinnen und Kunden der am Projekt beteiligten Unternehmen sowie durch einen jährlichen Beitrag der Gemeinde. Erstmalig soll im Januar 2023 ein Beitrag von 250'000 Franken ausgerichtet werden, damit rasch sinnvolle Projekte gefördert werden können. Die Beiträge in den Folgejahren sollen jeweils in Abhängigkeit des Fondsstands variieren, aber immer maximal 250'000 Franken betragen. Bei einem Fondsstand von einer Million Franken entfällt der Gemeindebeitrag gänzlich.

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