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Neuer Kletterpark an der Sunnibergbrücke in Klosters

Am 77 Meter hohen Betonpfeiler Nummer zwei der Klosterser Sunnibergbrücke eröffnet am 15. Oktober der Klettergarten «Sunniberg Climbing». Die Kletteranlage ist kostenfrei und öffentlich, erfolgt aber versicherungstechnisch auf eigenes Risiko.

In Klosters geht es bald steil hinauf. 77 Meter, um genau zu sein. Die Rede ist vom neuen Kletterpark «Sunnibergbrücke Climbing». Insgesamt sind am Brückenpfeiler Nummer zwei 20 Kletterrouten wie auch zwei sogenannte Mehrseilrouten entstanden. Die längste dieser Routen führt 57 Meter in die Höhe. Die Schwierigkeitsgrade pendeln zwischen leicht (Kletterskala 4a) bis sehr schwer (Kletterskala 8a). Insgesamt sind 2300 Griffe auf 600 Klettermetern verbaut worden. Als eindrücklichen Grössenvergleich: Der neue Kletterpark weist etwa ein Viertel jener Länge der herkömmlichen Route auf, über welche die Eiger-Nordwand bestiegen wird.

Festwirtschaft und Rahmenprogramm
Lange müssen sich Kletterinnen und Kletterer nicht mehr gedulden. Die feierliche Eröffnung erfolgt am Samstag, 15. Oktober. Am einfachsten erreicht man das Gelände via Serneus und stellt das Auto beim Parkplatz Walki in Serneus ab. Gefolgt von einem rund 15-minütigen Spaziergang. Ab 12 Uhr öffnet die Festwirtschaft. Eine halbe Stunde später sorgt der Musiker «DD and myself» für Stimmung, bis um 13 Uhr die Kletteranlage offiziell eröffnet wird. Und zwar mit einer Erstbesteigung. Danach dürfen alle, die Lust haben, die neue Anlage selbst testen. Vor Ort steht eine beschränkte Anzahl an Mietausrüstungen zur Verfügung. 

Nur graue statt bunte Klettergriffe
Herausgewachsen ist dieses Projekt vor über 15 Jahren aus einer Bieridee des Bergführers Marco Benz vom beteiligten Bergführerverein Prättigau/Davos. Die Linien und Formen der 526 Meter langen Sunnibergbrücke hätten ihn dazu inspiriert, an einem der Pfeiler einen Klettergarten einzurichten. Die Projektverantwortlichen der Klosterser 800-Jahr-Feierlichkeiten hatten ein offenes Ohr für das wagemutige Vorhaben und nahmen dies in deren Impulsprogramm auf. Die 2005 eröffnete Sunnibergbrücke ist ein architektonisches Meisterwerk des bekannten Schweizer Bauingenieurs Christian Menn (1927–2018). Aus Respekt an seinem Bauwerk wurden am Betonpfeiler deshalb nur graue statt bunte Klettergriffe montiert. Der Kletterpark ist nach der Eröffnung kostenfrei, die Benutzung erfolgt auf eigenes Risiko.

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