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Lesetipp für kalte Wintertage: «Klosters» – zweite Auflage

Weltstars wie Greta Garbo, Audrey Hepburn oder Yul Brynner entdeckten lange vor King Charles und Lady Di das Bergdorf Klosters. Das Buch ist in zweiter und ergänzter Auflage erschienen.

Passend für vor dem Kamin oder auf dem Sofa: Vor Kurzem ist in einer überarbeiteten und erweiterten zweiten Auflage das Buch «Klosters» erschienen –  ergänzt mit einem deutschen Begleitheft. Der aufwändige recherchierte und bildstarke Band fängt ein schon fast in Vergessenheit geratenes Stück Tourismusgeschichte von Graubünden ein. In unzähligen Anekdoten und mit seltenem Bildmaterial entführt Klosters in den legendären Mikrokosmos der amerikanischen und britischen Film-, Musik- und Theaterszene, die sich im Schweizer Bergdorf zum winterlichen Stelldichein traf und Klosters den treffenden Namen «Hollywood on the Rocks» einbrachte. Der Klosterser Fabrizio D’Aloisio verwebt Trouvaillen unzähliger schillernder Persönlichkeiten aus ihren Klosterser Zeiten zu einem imposanten Bild- und Geschichtenband. 

Ein Fundus an Bildern und Geschichten
Mit dem Buch ist es erstmals gelungen, den unbekümmerten Zauber dieses Mikrokosmos einzufangen, das unkomplizierte Zusammenleben zwischen Stars, Gästen und Einheimischen. Wo ungekrönte Häupter und grosse Stars ganz normale Menschen sein konnten, ohne Blitzlichtgewitter und Medienrummel – wie es heute kaum noch möglich ist. Das Buch verwebt teilweise bisher unveröffentlichte Fotoaufnahmen mit Essays und erzählt interessante Geschichten – von Orson Welles und wie er bei Salka Viertel zum Tee erschien, lange bevor Greta Garbo ihre einsamen Spaziergänge machte. Oder wie Paul McCartney mit dem einheimischen Jodelchor im Hotel Wynegg sang und Yul Brynner mit dem Flugzeug entlang der Landquart landete. Klosters ist damit ein Buch geworden, wie sie Ferienklassiker wie Capri oder St. Tropez auch haben. Legenden vergangener Zeiten sind wichtig, weil wir über sie einen Ort erleben – selbst, wenn mit Klischees aufgeräumt wird. 

Hideaway und Shangri-La über den Wolken
Einer der ersten, der Klosters für sich entdeckt hatte, war kein Geringerer als Robert Capa, Mitgründer von «Magnum Photos», der berühmtesten Fotoagentur der Welt. Die heilsame, friedliche Bergwelt, das beschauliche Leben und die geerdeten, unaufgeregten Menschen waren Balsam auf die seelischen Narben, die die schrecklichen Eindrücke der Kriegsschauplätze beim berühmten Fotografen hinterlassen hatten. Begleitet wurde er von Drehbuchautor Peter Viertel, der seinen Freund, den bekannten Schriftsteller Irwin Shaw, begeistert nach Klosters einlud. Ihnen folgten berühmte Persönlichkeiten wie Gene Kelly, Greta Garbo, Audrey Hepburn, Yul Brynner, Orson Welles, William Wyler und Truman Capote. Zu ihnen gesellten sich weitere Schriftsteller, Drehbuchautoren, Schauspieler und Fotografen, Fotomodelle, Sänger, Designer, Regisseure, Journalisten und Stierkämpfer; es gab Künstler, Rennfahrer, It-Girls, Erfinder, ehemalige Premierminister, Industriemagnaten, Olympiateilnehmer und andere illustre Persönlichkeiten. Es waren diese Weltenbummler, die den Begriff des Jetsets begründeten: im Frühling waren sie an der Côte d’Azur, dazwischen immer wieder in New York, Los Angeles, London oder Paris. Im Winter aber waren sie in Klosters und machten das kleine Dorf über zwei Jahrzehnte zu einem der aussergewöhnlichsten Orte der Alpen.

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