Lassen Sie sich von einem Roboter portraitieren

Publiziert am 09.10.2020

Der belgische Künstler Patrick Tresset hat einen Zeichenroboter entwickelt, der die Gäste des Kirchner Museums portraitiert. Letzte Chance für ein solches Portrait ist am Sonntag, 18. Oktober.

Patrick Tresset beleuchtet mit seiner Kunst die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine. Er baut Roboter, die mit Greifarmen Stillleben und Porträts nach realen Vorbildern zeichnen können. Der Künstler verwendet Computersysteme, die künstlerische und expressive Elemente in das Roboterverhalten einbringen. Damit wirft er Fragen nach Originalität und Kopie auf: Wo endet der Einfluss des Künstlers? Wo beginnt die Kreativität der Maschine? 

Letzte Chance für ein Portrait
Mit diesen Fragen kann man sich im Kirchner Museum ganz unmittelbar befassen, in dem man sich vom Zeichenroboter porträtieren lässt. Die Roboterporträts werden seit dem 20. September an jedem zweiten Sonntag angeboten. Die letzte Chance ist am Sonntag, 18. Oktober. Das Angebot ist kostenlos, es braucht lediglich einen gültigen Museumseintritt.

Portraits können im Museum gekauft werden
Einige der Roboterporträts hängen in der aktuellen Ausstellung vis-à-vis von Porträts Ernst Ludwig Kirchners. Damit entsteht ein spannender Dialog zwischen menschlicher Kreativität und Roboterkunst. Löst die Roboterzeichnung die gleichen Emotionen aus wie ein Kunstwerk aus Menschenhand? Wer die Frage im Museum nicht abschliessend beantworten kann oder sein Roboterporträt aus anderen Gründen gerne mit nach Hause nehmen möchte, kann die Zeichnung direkt vor Ort kaufen.

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