Auf den Spuren der Walserbauten in Davos

Walser-Häuser bei Davos Glaris Heuen in Davos Glaris Kirche in Davos Monstein Blick auf das Dorf Davos Monstein
Startpunkt:
Davos Glaris, Bushaltestelle Mühle Glaris
Orte an der Route:
Mühle Glaris - Spina - Dorf Monstein
Beschreibung:
Gelangen Sie mit dem öffentlichen Verkehr in ca. 10 Minuten nach Mühle Glaris. Gleich gegenüber beginnt ein asphaltierter Weg Richtung Spina. Von Glaris aus erreicht man in zwanzig Minuten Fussmarsch die kleine Walsersiedlung Spina. Vom südlichen Ende des Weilers führt ein ebener Weg durch den Rotschwald nach Monstein.


Points of Interest:

Glaris
Glaris (1'457 m.ü.M.) ist eine typische Walsersiedlung mit weit auseinander liegenden Bauernhäusern. Sehenswert ist vor allem die um 1350 erbaute Kirche St. Nikolaus, die kurz nach der Besiedlung durch die Walser entstand. Bei der letzten Renovation 1998 kam auf der östlichen Aussenwand der Umriss eines Heiligen zum Vorschein. Vermutlich handelt es sich um St. Christophorus, den Schutzheiligen der Wanderer und Reisenden.

Spina
Von dem sonnigen Örtchen hat man eine wunderschöne Aussicht auf die umliegende Landschaft. Die ursprünglichen typischen Walserhäuser sind im Laufe der Jahrhunderte aus begreiflichen Gründen immer wieder abgeändert und den heutigen Wohnbedürfnissen angepasst worden. Eines der zuletzt umgebauten Häuser in Spina ist das 1533 erbaute «Obere Huus» von Tomas Wolf am Ende der Fahrstrasse.

Monstein
Gleich am Dorfeingang von Monstein steht auf der linken Seite ein kleines, in all den Jahren nie vergrössertes walserisches Holzhaus. Im Dorfkern in der Umgebung der alten Kirche aus dem Jahr 1669 stehen einige wirklich sehenswerte Bauten. Erwähnt seien hier die beiden Holzhäuser unterhalb der Kirche, dann aber insbesondere das «Gretahuus» links von der Brauerei. Es ist ein Blockhaus. Obwohl es erst im 16. Jh. erbaut wurde, ist hier noch heute die einstige Bauweise der Walser erkennbar mit dem zwischen die Balken gepresstem Moos zur Isolation. An der Ostseite über der Wohnstube befindet sich eine mit einem Fensterladen zugesperrte Öffnung. Es ist einer der noch ganz wenigen in der Landschaft Davos vorhandenen «Seelenbalken». In diesem Zimmer wurden einst die Toten aufgebahrt.
Bis zum Gasthaus Veltlinerstübli sind weitere noch gut erhaltene Walserhäuser auf einem Steinsockel zu erkennen.
Das «Veltlinerstübli» ist das eindrücklichste Beispiel eines erweiterten und in die Höhe gebauten Walserhauses in Monstein.
Packt Sie der Hunger, sollten Sie in das Hotel und Restaurant Ducan einkehren. Im gemütlichen Arvenstübli verwöhnt Sie der Küchenchef und seine Mitarbeiter mit Köstlichkeiten aus regionalen Frischprodukten, zum Beispiel einem hausgemachten Cordon Bleu Ducan, gefüllt mit Monsteiner Brauerkäse. Selbstverständlich finden Sie den überaus begehrten Älpligrill weiterhin in deren Angebot.

Wissenswertes:
-Im Gegensatz zu den Engadiner Häusern, wo Haus und Stall unter dem gleichen Dach vereint sind, sind die Walser Häuser getrennt vom Stall. Meistens ist der Stall aber durch einen gedeckten Zugang erreichbar.
-Es wird ohne weiteres möglich sein, auch weitere Walserhäuser in Clavadel, im Sertigtal und Dischmatal zu erkennen.
Siehe auch:
Destination Davos Klosters
Davos Destinations-Organisation (Genossenschaft)
Talstrasse 41
CH-7270 Davos Platz
Tel: +41(0)81 415 21 21
E-Mail: info@davos.ch
Internet: www.davos.ch
Achtung:
In Davos Klosters benutzen Wanderer und Mountainbiker die gleichen Wege ohne Einschränkungen. Dies gilt für den ganzen Kanton Graubünden und ist einzigartig in den Alpen.
Zeit 1.5 h Länge 5.9 Km Aufstieg 238 m Abstieg 93 m Max Höhe 1696 m ü.M. Schwierigkeit
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