Spass und Wissen für Kinder und Erwachsene

Lehrpfade und Themenwege Davos

  • Landschaftsweg Davos: 14 Schautafeln zeigen die Landschaft Davos in ihrer ganzen Vielfalt. Broschüre in den Informationsbüros erhältlich.

  • Kulturhistorischer Lehrpfad: Der kulturhistorische Lehrpfad besteht aus 35 Informationstafeln an verschiedenen Gebäuden in der Landschaft Davos. Mehr auf der Seite GPS City Tour.

  • Thomas-Mann-Weg: 1912 kam Thomas Mann nach Davos. Er folgte für drei Wochen seiner kranken Frau in den Kurort und erlebte hier das Sanatorium-Leben, das ihn zum Roman "Der Zauberberg" inspirierte. Der Thomas-Mann-Weg führt vom Waldhotel bis auf die Schatzalp. Auf dem Weg nehmen zwei Schautafeln Bezug auf die Plätze Waldhotel und Schatzalp. Zudem begleiten Sie auf dem Weg drei Zitate aus dem Roman "Der Zauberberg". Mehr Infos siehe unten.

  • Skulpturenweg in Davos Frauenkirch: Die rund einstündige Wanderung von Davos Frauenkirch hoch zur Stafelalp ist neuerdings nicht nur wegen der atemberaubenden Aussicht lohnenswert, sondern auch wegen der neu installierten Skulpturen, die jeweils am Bildhauersymposium geschaffen werden. Mehr Infos siehe unten.

  • Gesteinslehrpfad Davos Zügenschlucht: Ab Bergbaumuseum Graubünden, Schmelzboden (Prospekt mit detaillierter Auskunft im Bergbaumuseum). Informationen: Tel. +41 81 413 76 03 oder +41 79 236 88 25.

  • Mobilitätsweg Zügenschlucht Davos: Der Mobilitätsweg ist kein Lehrpfad im herkömmlichen Sinne, d. h. es sind nur wenige Schautafeln anzutreffen. Dafür stösst man von Zeit zu Zeit auf eine Telefonnummer, über die per Mobiltelefon spannende und interessante Informationen zur Mobilität, die meistens im direkten Bezug zum jeweiligen Standort stehen, abgerufen werden können. Boschüre in den Informationsbüros erhältlich.

  • "Schnee und Lawinen"- Exkursionen im Raum Davos: Auf spannenden Exkursionen lassen sich rund um Davos viele unterschiedliche Aspekte der Themen Schnee und Lawinen vor Ort entdecken. Das SLF (Schnee- und Lawinenforschungsinstitut) hat für Sie Themenwege zusammengestellt. Mehr Informationen: www.slf.ch/exkursionen

  • Skulpturenweg Wiesen: Zum Thema "Fabelwesen, Berg- und Waldgeister" haben Laien und vereinzelte Künstler unentgeltlich Holzskulpturen geschnitzt. Der Weg führt vom Brüggatobel bis auf die obere Steig.

  • GWunderwald: Der 13km lange Naturerlebnispfad auf dem Heidboden in Davos ist ein Ort für Kopf, Hand und Herz. Der Pfad soll für Kinder und Erwachsene jeden Alters interessant sein und die Besucher motivieren, immer wieder in den GWunderwald und nach Davos zu kommen. Mehr Infos siehe unten.

  • Walserweg - Dr Wäg zun dä Walser: Der Walserweg Graubünden ist durchgehend mit der Nummer 35 signalisiert und gehört zum Routen-Netz von Kulturwege Schweiz. Diese erschliessen besonders eindrückliche historische Wege in den schönsten Regionen der Schweiz und verbinden attraktive Natur- und Kulturlandschaften mit regionaler Geschichte und Spezialitäten. Prospekt Walserweg 2017

Themen-Wanderungen Klosters

  • Erlebnispfad: Der Erlebnispfad richtet sich an alle Naturverbundenen und Naturinteressierten, die eine Wanderung durch die wunderschöne Berg- und Alpenwelt geniessen und dabei mehr über die natürlichen Prozesse und die Nutzung verschiedener Landschaftselemente wissen und erleben möchten. Flyer herunterladen

  • Energiespürweg auf Madrisa: An acht Posten können Wanderer die Wirkungen der Erdenergien erfahren. Der Weg lädt ein, wieder "fühliger" zu werden. Energien zu erspüren und einzuordnen. Wieder mehr mit Mutter Erde in Beziehung zu treten und für sich die kraftvollen Plätze zu finden. Flyer herunterladen
  • Gadäwäg Klosters: Die typischen Flurställe sind in Davos Klosters auf vielen Weiden zu finden und prägen das Landschaftsbild. Sie zeugen von der Arbeit der Bergbauern. In Klosters heissen diese Ställe "Gadä". Auf dem Wanderweg von Monbiel bis Russna können fünf zu Begegnungsorten umgebaute Ställe entdeckt werden. Im Bergstall werden Besucher mit der Klangwelt der Klosterser Landwirtschaft beschallt, im Bodenstall lernt man die verschiedenen Tierrassen auf der Alp kennen und im Hennengadä steht die Bergkräuterwelt im Mittelpunkt. Im Rütistall erzählen Bauer und Skilehrer Thomy Kasper und sieben seiner Kollegen über die Symbiose von Landwirtschaft und Tourismus. Der Kulturstall bietet regionalen Künstlern und Kunsthandwerkern eine spannende Plattform. www.klosters-pur.ch
  • Gletscherlehrpfad Silvretta: Auf Informationstafeln eines Rundwegs (ca. 1 1/2 Std.) erfahren Sie Interessantes und Wissenswertes zu den Themen Glaziologie, Lebenswelt Gletschervorfeld, Landschaftsveränderung und Klimawandel. Die Silvrettahütte ist der Ausgangspunkt des Rundwegs. Geführte Rundgänge auf Anfrage. In der Regel begehbar von Ende Juni bis Ende Oktober. www.silvrettahuette.ch

  • Hochalpiner Heilkräutergarten Madrisa: Auf dem leicht begehbaren Weg von der Bergstation Madrisabahn in Richtung Mässplatte befindet sich ca. 500 m nach der Sennerei der hochalpine Heilkräutergarten. Auf 19 farbigen Pflanzentafeln erhalten Wanderer verschiedene Angaben über die jeweilige Heilpflanze und ihren Anwendungsbereich. Weitere Angebote und Kurse

  • Zwergenweg: Der Zwergenweg führt vom Brachweg auf die Mälcheti. Er ist ein zauberhafter Weg, einfach von der Natur gegeben. Er lädt uns ein, im Wald zu verweilen, zu lauschen, zu spielen, zu staunen und dabei unsere Fantasie anregen zu lassen. In den Geschichten werden wir dem Zwerg "Purzel", der Hauptfigur des Weges, immer wieder begegnen. www.zwergenweg-klosters.ch

Thomas-Mann-Weg

Zum Gedenken an den bedeutenden Literaten Thomas Mann ist ein nach ihm benannter Weg realisiert worden. Der Weg verbindet die Hauptschauplätze seines Romans "Der Zauberberg". Mit der Novelle hat sich Davos einen Platz in der Weltliteratur gesichert, was auch zum hohen Bekanntheitsgrad des Kur- und Ferienortes Davos beigetragen hat.

Der "Zauberberg" lockt noch heute zahlreiche Kulturinteressierte nach Davos, die sich auf die Spurensuche nach den Schauplätzen des gleichnamigen Romans Thomas Manns begeben. Diese können sich vom Thomas-Mann-Weg inspirieren lassen, der vom Waldhotel Davos (ehemaliges Waldsanatorium) auf 1620 m ü. M. bis zur Schatzalp auf 1880 m ü. M. führt. Entlang des 2,6 km langen Weges befinden sich zehn Tafeln, die als "literarische Stationen" die Bezüge von Thomas Manns Werk zu Davos aufzeigen. Der Weg führt unter anderem zum "Lieblingsplatz Hans Castorps", des Helden des Romans, und endet beim Thomas-Mann-Platz auf der Schatzalp, der hinter dem botanischen Garten Alpinum Schatzalp angelegt worden ist.
 
Thomas Mann (1875–1955) kam vom 12. Mai bis 15. Juni 1912 nach Davos, um seine Frau Katia zu besuchen, die zur Kur im Waldsanatorium weilte. In dieser Zeit machte er zahlreiche Spaziergänge im Gebiet oberhalb des Waldsanatoriums, einem Gebiet, durch das der Thomas-Mann-Weg führt. Seine Davoser Eindrücke verarbeitete Thomas Mann im 1924 veröffentlichten Roman "Der Zauberberg".

Karte Thomas-Mann-Weg herunterladen

Skulpturenweg

Besucher bewundern auf dem idyllischen Wanderweg von Davos Frauenkirch zur Stafelalp Skulpturen, die anlässlich des 5. int. Bildhauersymposiums entstanden sind. Zu entdecken gibt es 12 Objekte - von figürlichen Gestalten aus Holz bis zu anmutig abstrakten Installationen aus Stein.

Entlang des Wegs ermöglichen Informationstafeln den Betrachtern Einblick in die Gedankenwelt der jeweiligen Künstler. Auf diese Weise können Kunstfreunde am Entstehungsprozess von der Skizze bis zur fertigen Skulptur teilhaben und diese auch auf ihre Stimmigkeit überprüfen.
 
Ausgangspunkt des Skulpturenwegs Davos Frauenkirch ist das Atelier des Davoser Bildhauers Andreas Hofer in Frauenkirch. Von dort aus können Besucher in circa ¾ Stunden hoch zur Stafelalp wandern. Auf der idyllischen Stafelalp, dem einstigen Wohnsitz des Expressionisten Ernst Ludwig Kirchners, kann man sich im Berghaus Stafelalp verköstigen oder gar in der "Kirchner Suite" übernachten. Als neue Alternative gibt es die rollstuhlgängige Kurz-Variante, die vom Atelier h.art direkt zum Landgasthof Lengmatta führt.

Flyer Skulpturenweg
Karte Skulpturenweg

h.art
Atelier + Galerie
Sutziweg 1
7276 Davos Frauenkirch
Tel. +41 81 413 20 69
info@hart-events.ch
www.hart-events.ch

Berghaus Stafelalp
Stafelalp
7276 Davos Frauenkirch
Tel. +41 81 413 66 31
info@berghaus-stafelalp.ch
www.berghaus-stafelalp.ch

Schraemli's Lengmatta Davos
Lengmattastrasse 19
7276 Davos Frauenkirch
Tel. +41 81 413 55 79
schraemlis@lengmatta-davos.ch
www.lengmatta-davos.ch

GWunderwald

Der 13km lange Naturerlebnispfad in der Region um den Heidboden in Davos ist ein Ort für Kopf, Hand und Herz. Der Pfad soll für Kinder und Erwachsene jeden Alters interessant sein und die Besucher dazu motivieren, immer wieder in den GWunderwald und nach Davos zu kommen.

Es gibt verschiedene Pfade, ausgehend von einer Bushaltestelle der Verkehrsbetriebe Davos, die in Richtung Heidboden als Zentrum des GWunderwaldes führen. Entlang dieser Pfade sind situationsbezogen verschiedene Erlebnisposten eingerichtet. Die Besucher können ihre Routenwahl selber bestimmen und auf irgendeinem anderen Pfad wieder zur nächsten Bushaltestelle oder zu einem Restaurant gelangen.

Der Pfad ist in acht verschiedenen und kombinierbaren Teilpfaden zu erleben. Auf 13 km Wanderwegen und Forststrassen erhalten Sie die Möglichkeit, situationsbezogen etwas über verschiedenste Naturthemen zu erfahren. An 30 Aktivposten wird Ihnen die Natur, Erholung, Landschaft, Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Jagd, Flora und Fauna und vieles mehr näher gebracht.

Die Aktivposten sind auch für Kinder geeignet, da sie die Natur auf spielerische Weise erklären. Dabei sollen die Neugier geweckt – oder eben die Wunder der Natur entdeckt werden. Der Pfad ist für Erwachsene und Kinder gleichermassen interessant und verspricht einen schönen Familienausflug.

Auf den Spuren der Walser

Quer durch den Kanton Graubünden verläuft der über 300 km lange Walserweg. 6 von 19 Etappen dieses kulturhistorischen Weitwanderwegs führen rund um Davos Klosters über einsame Pässe und durch idyllische Seitentäler. Diese Etappen sind ein idealer Einstieg, um die Welt der Walser, ihre Geschichte und Kultur zu entdecken.

Um 1280 wanderten die Bauern aus dem Wallis ein und gründeten im Hochtal des Landwassers ihre typischen Streusiedlungen. In Davos und im Prättigau dominiert das reine Holzhaus aus einem Rundholz- oder Kantholzstrick. Ebenfalls an die Einwanderungszeit erinnern die auf Stelzen oder Holzbeinen errichteten Holzspeicher, die Vorräte vor Feuchtigkeit und Mäusen schützten.

Von Monstein ins Sertigtal

Im Walser-Dorf Monstein, Ziel der 12. Etappe des Walserwegs Graubünden, finden sich noch Zeugen dieser alten Kultur - wie das 1644 erbaute „Gretahuus“ mit einem „Seelapalgge“, einem Seelenbalken. Dieser versperrte eine Öffnung und wurde nur geöffnet, damit die Seele eines Verstorbenen den Weg ins Jenseits leichter fand.

Von Monstein führt die 13. Tagesetappe durch das Ducangebiet, das vor 230 Millionen Jahren ein Flachmeer war. Auf über 2700 m ü. M. fanden Paläontologen gut erhaltene Fossilien von Fischen und kleinen Sauriern. Die Wanderung mit atemberaubender Sicht auf den Ducangletscher führt in das bekannteste Seitental der Landschaft Davos, das Sertigtal. Dabei passiert man den bekannten Wasserfall, den Ernst Ludwig Kirchner in expressionistischen Bildern verewigt hat. Auf der 14. Etappe wandert man entlang von Säumerrouten ins Dischmatal. Im Spätmittelalter entwickelte sich Davos zu einem wichtigen Handelsplatz zwischen Nord und Süd. Exportiert wurden Käse, Vieh, Schafwolltuch und Erze des Silberbergs ins Südtirol. Eingeführt wurden über den Flüelapass Salz und Korn aus dem Tirol, über den Scalettapass brachten Säumer Wein aus dem Veltlin. Oben auf der Tällifurgga hängt im Sommer häufig die „Rüedisch Wolcha“. Um diese Wolke rankt sich seit Urzeiten eine walserische Sage.

Von der Stafelalp über Arosa nach Klosters

Vor rund 500 Jahren wurde die Walser-Siedlung Stafelalp gegründet. Der deutsche Expressionist Ernst Ludwig Kirchner hat auf der Stafelalp gelebt und hier wichtige Werke geschaffen. Die beiden nächsten Etappen führen über die Stafelalp nach Arosa, das im 14. Jahrhundert von Davos aus besiedelt wurde. Die 17. Etappe führt dann über ein Hochmoor von nationaler Bedeutung zurück nach Klosters. Die Geschichte von Klosters ist geprägt von Reformationswirren, Unterjochung durch die Österreicher, Befreiungskampf und Loskauf. Während der Pest sterben 540 der 900 Einwohner. Von 1652 bis 1702 werden 50 „Hexen“ hingerichtet. Und noch 1799 wurde Klosters von 1500 marodierenden französischen Soldaten heimgesucht. Erst ab 1803, als Graubünden ein Kanton der Eidgenossenschaft wurde, kehrte Ruhe und die Beschaulichkeit ein, für die Klosters bei Naturfreunden so geschätzt wird.

Das sind nur wenige Geschichten die sich mit dem Buch „Walserweg Graubünden“ erleben lassen. Entlang des 300 km langen Wegs entdecken Wanderer noch viel mehr magische Orte mit ihren Mythen und Sagen. Der Walserweg Graubünden ist ein Projekt der Walservereinigung Graubünden. Er wurde 2010 eröffnet und ist im Routennetz von Kulturwege Schweiz mit der Nummer 35 signalisiert.

Weitere Informationen zum Walserweg und buchbare Wanderpauschalangebote finden Sie auf www.walserweg.ch.

Flyer „Dr Wäg zun dä Walser“

gadäwäg klosters

Das Thema Landwirtschaft erwandern

Der Gadäwäg Klosters bietet interessante Einblicke in die alpine Landwirtschaft.

Die typischen Flurställe sind in Davos Klosters auf vielen Weiden zu finden und prägen das Landschaftsbild. Sie zeugen von der Arbeit der Bergbauern. In Klosters heissen diese Ställe "Gadä". Auf dem Wanderweg von Monbiel bis Russna können fünf zu Begegnungsorten umgebaute Ställe entdeckt werden. 

Im Bergstall werden Besucher mit der Klangwelt der Klosterser Landwirtschaft beschallt, im Bodenstall lernt man die verschiedenen Tierrassen auf der Alp kennen und im Hennengadä steht die Bergkräuterwelt im Mittelpunkt. Im Rütistall erzählen Bauer und Skilehrer Thomy Kasper und sieben seiner Kollegen über die Symbiose von Landwirtschaft und Tourismus. Der Kulturstall bietet regionalen Künstlern und Kunsthandwerkern eine spannende Plattform.

www.klosters-pur.ch

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