Alps Epic Trail Davos

Der längste Trail der Schweiz

Der „Alps Epic Trail Davos“ wurde 2014 als neuer IMBA Epic Trail ausgezeichnet. Damit steigt die Strecke vom Jakobshorn nach Filisur in den erlauchten Kreis der besten Mountainbike-Trails der Welt auf.

Als IMBA Epic Trails werden weltweit Mountainbike-Routen ausgezeichnet, welche faszinierende Backcountry-Erfahrungen bieten sowie mehr als 80% Anteil an Singletrails bzw. eine Länge von mindestens 20 Meilen aufweisen.

Kein anderer Trail in der Schweiz wurde bisher als IMBA Epic Trail "geadelt". Der "Alps Epic Trail Davos" gehört dementsprechend dem Kreis der besten Mountainbike-Trails der Welt an.

Alps Epic Trail Davos
Der längste Trail der Schweiz

Der Trail

Der 45 km lange "Alps Epic Trail Davos" führt vom Jakobshorn über das Sertig Dörfli nach Davos Monstein bis Filisur.

Strecke

Jakobshorngipfel - Sertig Dörfli - Äbirügg - Bergstation Rinerhorn - Hauderalp - Oberalp - Monstein - Säge - Erzgruben - Jenisberg - Zügenschlucht - Bärentritt - Bahnhof Wiesen - Leidboden - Landwasserviadukt - Filisur

Distanz, Höhendifferenz

Ab Jakobshorn:
38km, 615 hm Aufstieg, 2070 hm Abfahrt

Ab Rinerhorn:
27km, 340 hm Aufstieg, 1315 hm Abfahrt

Höhepunkte
  • Abfahrt vom Jakobshorn ins Sertig
  • Aufstieg vom Sertig zum Äbirügg
  • Trail vom Rinerhorn nach Monstein und Richtung Jenisberg
  • Schlussstrecke entlang dem Fluss Landwasser von Wiesen nach Filisur
Tipp

Bei herrlicher Aussicht einheimische Spezialitäten im Restaurant Gässälibeiz in Jenisberg geniessen.

Tourenbeschrieb

"Es gibt nur drei Routen in den Alpen, die es in die Liste ‚Epic Rides‘ der International Mountainbike Association geschafft haben. Der Höhenweg durch das Landwassertal bei Davos ist einer von ihnen. Die hohe Ehre kommt nicht von ungefähr." (Ride Magazin)

Mit der Bahn geht’s bis ganz oben auf das Jakobshorn, wo die Tour beginnt. Über die Schotterstrasse fährt man Richtung Sertig Dörfli. Nach einem kurzen Aufstieg beginnt bereits der Singletrail. Seit der Sanierung 2015 ist er sehr schön fahrbar und die 730 Höhenmeter nach Sertig Dörfli vergehen wie im Flug. Hier kann man entweder im Bergführer zum Z‘Nüni, oder weiter auf der Strasse bis Sertig Sand (Einkehrmöglichkeit Walserhuus) und von da auf den Singletrail zum Rinerhorn. Ausgeschildert ist dieser Teil der Strecke als Route 647 Rinerhorn/Sertig, allerdings in die Gegenrichtung.

Nach gut 205 Höhenmetern gelangt man an die Feuerstelle Äbirügg. Von hier aus geniesst man einen wunderbaren Blick über die ganze Landschaft. Weiter auf dem Fahrweg Richtung Bergstation Rinerhorn, vorbei am Bergrestaurant Rinerhorn. Bald zweigt links der Singletrail Richtung Monstein ab. Ab hier kann man den Routenschildern 335 Monstein folgen. Eine kupierte Strecke führt über Nidel Löffel, Leidbach, Hauder- und Oberalp nach Monstein. Hier befindet sich „the last beerstop before heaven“, die Monsteiner Bierbrauerei. Gute Einkehrmöglichkeiten sind das Veltlinerstübli und das Restaurant Ducan. Wobei, zu üppig sollte nicht gegessen werden, da noch einige Kilometer vor einem liegen.

Weiter geht’s nach Jenisberg. Von nun an folgt man den Routenschildern 338 Zügenschlucht. Von Monstein fährt man erst an der Säge vorbei Richtung ehemalige Erzgruben/Silberberg, zweigt aber vorher links auf einen etwas breiteren Weg ab, der einen weiter bergauf leitet. Bei Teuf Zügji sind die Höhenmeter geschafft und man zweigt rechts auf einen Singeltrail ab. Ab hier ist Vorsicht geboten, da der Weg teilweise steil abfällt. Für schwindelfreie Biker ist die Fahrt ein Genuss. Durchs Brunnentöbeli geht’s weiter an Löser vorbei, durchs Chüetobel bis kurz vor Jenisberg. Ein Abstecher nach Jenisberg lohnt sich auf alle Fälle, verpflegen kann man sich in der Gässälibeiz.

Die Route zweigt vor Jenisberg rechts ab und über einen Singletrail gelangt man in rasantem Tempo in die Zügenschlucht. Auf der alten Zügenstrasse führt der Weg weiter zur Station Wiesen. Das beste Panorama über die Schlucht kann man vom Bärentritt aus bewundern. Vorbei geht’s an Wiesen Station und am Statiönli. Hier verlässt man die Route 337 und folgt dem Wanderwegweiser zum Leidboden, immer dem Landwasser entlang bis man unter dem Landwasserviadukt steht. Nach diesem eindrücklichen Anblick folgt der Aufstieg zum Bahnhof Filisur, wo man sich ein Filisurer Bio Glacé gönnen sollte, während man auf den Zug wartet.


Hinweis

Der Alps Epic Trail ist nicht separat ausgeschildert. Bitte nutzen Sie die detaillierte Wegbeschreibung zur Orientierung.

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