Forschungsstadt Davos

Institute und Forschungszentren

AO Forschungsinstitut

Das AO-Forschungsinstitut wurde 1959 als Labor für Experimentelle Chirurgie von der Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthesefragen (AO) gegründet. Es ist als privat finanziertes Forschungsinstitut Teil der weltweit tätigen AO-Stiftung, die 1984 ins Leben gerufen wurde. Die Forschung im Institut zielt darauf ab, praktisch-chirurgische Probleme bei der Behandlung von Frakturen und degenerativen Prozessen zu lösen. Es führt dazu grundlegende und angewandte Forschungsarbeiten auf den Gebieten der Mechanik, Biologie, Materialwissenschaften, Biochemie und Molekularbiologie durch. Diese bilden die Basis für neue Implantate und Behandlungsmethoden.

www.aofoundation.org

PMOD - Physikalisch-Meteorologisches Observatiorium

Das Physikalisch-Meteorologische Observatorium Davos PMOD wurde 1907 von Carl Dorno als privates Institut zur Erforschung des Sonnenlichts und seiner Eigenschaften gegründet. Seit 1922 ist es Teil der Stiftung "Schweizerisches Forschungsinstitut für Hochgebirgsklima und Medizin". Messungen der atmosphärischen Strahlung bilden bis heute das Schwergewicht seiner Tätigkeit. 1971 ernannte die Weltmeteorologische Organisation WMO das PMOD zum Weltstrahlungszentrum WRC. Als WRC ist das PMOD/WRC für die weltweite Homogenität der Messungen von Sonnenstrahlen verantwortlich. Dazu unterhält das PMOD/WRC eine Strahlungsreferenz, vergleichbar mit dem Ur-Kilogramm in Paris.

www.pmodwrc.ch

SIAF - Institut für Allergie- und Asthmaforschung

Das Schweizerische Institut für Allergie- und Asthmaforschung SIAF ist aus der ehemaligen medizinischen Abteilung des Schweizerischen Forschungsinstituts hervorgegangen. Es wurde auf Anregung von Prof. Dr. Karl Turban, dem Davoser Ärzteverein und der Landschaft Davos Gemeinde gegründet. Während zur damaligen Zeit die Tuberkuloseforschung im Vordergrund stand, beschäftigt sich das SIAF heute mit immunologischen Zusammenhängen allergischer Erkrankungen, insbesondere dem Asthma und den atypischen Hauterkrankungen. Aus den Erkenntnissen erhoffen sich die Wissenschafter diagnostisch und therapeutisch wirkungsvollere Massnahmen.

www.siaf.uzh.ch

Schnee- und Lawinenforschungs-Institut

Seit 1942 besteht das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF. 1996 hat es seinen Sitz vom Weissfluhjoch nach Davos Dorf verlegt. Bekannt ist es vor allem für das Lawinenbulletin, das während der Wintersaison (ca. November bis ca. Mai) zweimal täglich veröffentlicht wird. Die rund 130 Mitarbeitenden befassen sich mit Forschung und wissenschaftlicher Dienstleistung rund um die Themen Schnee, Naturgefahren, Lebensraum Alpen und integrales Risikomanagement. Für Interessierte ist die Ausstellung "Schnee – Naturgefahren – Lebensraum Alpen" jeden Mittwochnachmittag öffentlich zugänglich. Institutsführungen finden freitags oder nach Vereinbarung statt.

www.slf.ch

CK-CARE AG

Das Christine Kühne – Center for Allergy Research and Education (CK-CARE) befasst sich mit der Forschung und Edukation im Bereich allergischer Erkrankungen. Der Hauptsitz ist in Davos Wolfgang. Renommierte Forschungsgruppen in München, Davos, Bonn, St. Gallen und Zürich bilden mit weiteren Kooperationspartnern in grenzübergreifender Zusammenarbeit ein weltweit einmaliges Zentrum. Eine qualifizierte, stark vernetzte Forschung im Allergiebereich und eine gezielte, auf aktuellsten Erkenntnissen basierende Ausbildung von Fachpersonen stellen die beiden tragenden Säulen des Engagements von CK-CARE dar. Erklärtes Ziel ist die Behebung von Defiziten im Bereich der Erkennung von Allergien, aber auch im Bereich der Behandlung und Rehabilitation allergiekranker Menschen.

www.ck-care.ch

Global Risk Forum - GRF Davos

Die Stiftung ist Brückenbauer zwischen Forschung und Umsetzung im Bereich Risiko- und Katastrophen-Management, wobei die Vernetzung aller Interessensgruppen und ein ganzheitlicher Forschungsansatz im Zentrum stehen. Die Stiftung entwickelt Handlungsrichtlinien, Strategien, Konzepte und Empfehlungen für das Katastrophen- und Risikomanagement. GRF Davos arbeitet mit politischen Institutionen, nationalen und internationalen Organisationen der Wissenschaft, der Wirtschaft und der Öffentlichkeit eng zusammen und ist um raschen Wissenstransfer mit Aus- und Weiterbildungskursen bemüht.

www.grforum.org